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- 20. Juli 2013
- 27. Juli 2013
- 16. August 2013
- 02. Oktober 2013
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Heute wurde das “Institut für vergleichende Irrelevanz” in Frankfurt a.M geräumt. Seit 2003 bot das IVI als centro sociale einen Raum in welchem Menschen unabhängig ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihres Alters oder Sexualität die Möglichkeit hatten, sich so frei wie möglich von gesellschaftlichen Zwängen selbstbestimmt zu bewegen. Dieser Raum wurde jetzt geschlossen nachdem die Franconofurt AG das Gebäude von der Uni aufgekauft hatte. Damit wurde ein weiterer selbstverwalteter Freiraum in der Region zerstört, dem gilt es Widerstand entgegen zu setzten!
Aus diesem Grund ruft das IVI für heute um 16h an der Galluswarte und für Morgen, Dienstag den 23.04. um 18h am Kaisersack auf zu Demonstrationen unter dem Motto “IvI geht weiter! Wir nehmen uns was wir brauchen!” auf. Mehr Infos auf ivi.copyriot.com/tag-x1-demo .
Für die Erhaltung und Schaffung selbstorganisierter Räume!
Am 20. April veranstalten wir einen kleinen Flohmarkt im JuZ. Es gibt Kaffee, Kuchen, ein bisschen Musik und du hast die Möglichkeit deine Sachen zu verhökern.
Du möchtest die Möglichkeit nutzen und einen kleinen Stand haben / aufbauen um deine Sachen an die Leute zu bringen? Dann schreib uns doch bitte eine kleine Anmeldung an: juz-flohmarkt@heqtik.de
Zur Veranstaltungsseite: Link
Zur Facebookseite: Link
Das Frankfurter Team der Sea Shepherd wird am 17.11. mit einem Informations- und Merchandisestand an unserem Event Animal Liberation Groove im Seminarraum vertreten sein.
Wir freuen uns darüber sehr und hoffen, dass Sie euch dort über Ihre Arbeit informieren, Fragen zum Thema Meeresschutz und den Erhalt des Ökosystems beantworten, aber auch den einen oder anderen Merchandise-Artikel verkaufen können.
Tanzt mit uns für einen Guten Zweck! Und zwar den… ANIMAL LIBERATION GROOVE (Facebook). Am 17.11. geht es im JuZ Bingen in die Vollen. Denn wir sammeln Spenden. Unterstützt mit uns:
Weitere Infos unter zur Pfotenhilfe, Spendenkonto, etc.:
http://
Sea Shepherd Deutschland e.V.
Die 1977 gegründete Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) ist eine internationale gemeinnützige Organisation zum Schutz der maritimen Tierwelt. Unsere Mission ist es, die Zerstörung der Lebensräume und das Abschlachten der Tiere in den Weltmeeren zu beenden, um die Ökosysteme und Spezies nachhaltig zu schützen und zu erhalten.
Sea Shepherd bedient sich innovativer Taktiken, um zu ermitteln, zu dokumentieren und wenn nötig gegen illegale Aktivitäten auf hoher See einzuschreiten. Durch den Schutz der Artenvielfalt in den Weltmeeren arbeitet Sea Shepherd daran, das Überleben unseres empfindlich ausgewogenen Ökosystems im Ozean für zukünftige Generation sicherzustellen.
Weitere Infos zu Kampagnen,
Spendenkonto, etc.:
http://www.seashepherd.de/
an den Decks werden euch auf die Ohren geben:
NOISY RABBITS
/// Electro House / Dubstep / Bass
GORAN BIMBEL
/// Polkatribe / Electroswing
SMEILER & D NILO
/// Minimal / Deep House
Am 13. Oktober um 15h wird in Frankfurt a.M. eine Demo für selbstorganisierte Zentren und soziales wohnen geben.
Der Aufruf:
Wem gehört die Stadt?
Der neoliberale Umbau des öffentlichen Raumes der letzten 20 Jahre sorgt nicht zum ersten mal für Unmut. Nicht desto weniger hat das Thema nichts an seiner Brisanz verloren – bestimmt es doch ganz maßgeblich unseren Alltag.
Jüngste Ereignisse im Rhein-Main-Gebiet zeigen, dass Stadtpolitiken immer mehr unter unternehmerischen Gesichtspunkten arbeiten. Das bedeutet faktisch, dass die Gestaltung des öffentlichen Raumes immer weniger im Sinne eines – schon immer diffus konstruierten – „Allgemeinwohls“ von statten geht, sondern sich an einer lukrativeren Verwertung des öffentlichen Raumes orientiert. Das zeigt sich an der teils massiven Aufwertung verschiedener Stadtteile, die von einer Stadtplanung möglich gemacht und von privaten Investor_innen mit in die Tat umgesetzt wird. Für Geringverdiener_innen bedeutet dies konkret, dass sie sich die steigenden Mieten in der Innenstadt schlicht und ergreifend nicht mehr leisten können und kontinuierlich aus dem Stadtkern vertrieben werden.
Ganz klassisch zeigt sich hier, dass eben nicht alle Interessen gleichermaßen in einer kapitalistischen Politik berücksichtigt werden. Vor allem auch linke Kulturprojekte, die unter dem Anspruch arbeiten Alternativen zum kapitalistischen Normalbetrieb zu entwickeln, und entgegen verschiedener sozialer Zwänge und Konsumzwang sich zu betätigen suchen, sollen aus dem Stadtbild verdrängt werden. Hier wird nochmals deutlich, dass neoliberale Stadtpolitiken auf ökonomische Interessen, statt auf menschennahe Stadtgestaltung setzen:
Deshalb gehen wir am 13. Oktober auf die Strasse, um gemeinsam ein Zeichen gegen die sich verschärfende Situation im städtischen Raum zu setzen!
Stadt als sozialer Raum
Das sozialer Wohnungsbau unter diesen Entwicklungen leidet bzw. rückläufig ist, verwundert da nicht weiter. Beispielsweise ist doch der Umbau von Mietshäusern zu teilweise luxuriösen Eigentumswohnungen ein Prozess, welcher der Förderung sozialer Wohnbauprojekte und alternativer Wohnprojekte vorgezogen wird! Diese sogenannte „Aufwertung“ vermeintlicher Problemviertel und aus Sicht der Stadtpolitik unattraktiver Viertel, hat die Verdrängung von erschwinglichem Wohnraum im Allgemeinen aus dem Stadtkern zur Folge. Zum einen verstärkt dieser Prozess die Verdrängung von einkommensschwächeren Bevölkerungsschichten aus dem Stadtkern in Richtung der Randbezirke.
Darüber hinaus finden sich auch alle anderen unliebsamen sozial marginalisierten Gruppen, die einem von der Stadt forcierten „sauberen“ und „attraktiven“ Stadtbild nicht entsprechen – seien es Obdachlose, Arbeitslose, Drogenuser_innen oder andere sozial Deklassierte – als Objekte einer repressiven Ordnungspolitik wieder. So lässt sich eine zunehmende Prekärisierung und soziale Ausgrenzung auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens beobachten.
Dies hat sich zum Beispiel in der aufgeheizten Debatte um das Occupy Camp in Frankfurt gezeigt, als mit dem Verweis auf „Sinti und Roma“ die vor der EZB campiert haben, eine medial aufbereitete, rassistische Hetze quer durch die Presselandschaft lief. Ein Ordnungsamt, dass mittlerweile zur Stadtpolizei aufgewertet wurde, und die kontinuierliche Aufrüstung der Polizei zeichnen ein deutliches Bild wie sich Stadtpolitik, nicht nur im Rhein-Main-Gebiet, derzeitig entwickelt.
Die sowieso schon Marginalisierten sollen unsichtbar gemacht werden! Eine Stadtpolitik, die soziale Problemlagen vor allem repressiv zu lösen gedenkt und in der ganzen BRD Schule macht.
Selbstverwaltete soziokulturelle Zentren
Gleichzeitig schreibt sich eine neoliberale Stadtpolitik den Ausbau eines Kulturbetriebes auf die Fahnen. Damit eine Stadt ökonomisch attraktiv ist, geht es auch immer um eine großangelegte „Kulturförderung“ im städtischen Raum. Das Verständnis, das die Stadt hierbei von Kultur hoch hält, sieht diese vor allem als Freizeitangebot, das konsumiert werden soll, an. Auch hier ist die Teilhabe am kulturellen Freizeitspaß an die eigene soziale Lage gebunden und alles was sich nicht unter den förderungswerten Begriff von Kulturproduktion fassen lässt, bleibt ohnehin Außen vor.
Deshalb überrascht es auch nicht dass linke selbstorganisierte Zentren verschiedenster Ausprägungen im gesamten Bundesgebiet, die mit einer Kulturproduktion, die sich vor allem an ihrer Verwertbarkeit für ökonomische und stadtpolitische Kriterien messen soll, nichts zu tun haben will, immer häufiger in Bedrängnis geraten und in vielen Fällen kurz vor dem Aus stehen. Beispiele hierfür gibt es deutschlandweit viele! Im Rhein-Main-Gebiet sind aktuell unter anderem einige Projekte davon betroffen: Das IVI (Insitut für vergleichende Irrelevanz – FFM) ist derzeitig akut von Räumung bedroht, dem Haus Mainusch (MZ) wurde zum Dezember diesen Jahres der Mietvertrag gekündigt und die OA7 (Obere Austraße 7 – MZ) wurde im Zuge der Räumung der Zerstörung durch ein stadtnahes Unternehmen überlassen.
Vor dem Hintergrund eines für uns unerträglichen kapitalistischen Alltags und den nicht tragbaren sozialen Verhältnissen, die vielfach von Zwängen durchzogen sind, ist es umso wichtiger Räume zu schaffen, die versuchen diesen Unzumutbarkeiten etwas entgegen zu setzen: Orte an denen Raum zum Experimentieren, Entwickeln und Nachdenken über andere soziale Verhältnisse und Lebenskonzepte möglich sind und werden, Orte an denen Kultur neu erfunden und unter sozialen Aspekten definiert wird, Orte an denen jede_r ungeachtet von sozialem Status und persönlicher Herkunft teilhaben kann, Orte an denen kein Platz für Diskriminierungen jeglicher Art ist, Orte die Rückzug von sozialen Zwängen möglich machen – in denen Utopien jenseits einer repressiven Ordnung der Dinge neu gedacht und erfahrbar gemacht werden können.
Deshalb rufen wir dazu auf die bedrohten linken Zentren und Projekte zu verteidigen und sich ganz pragmatisch das zu nehmen, was uns eine Politik nicht freiwillig geben wird!
Für die Schaffung und die Erhaltung von ein, zwei, drei – vielen besetzten Häusern und selbstverwalteten Zentren!
Ivi und Mainusch bleiben, eine Obere Austraße 7 gibt es überall!
Wie in jedem Jahr ist die Open-Air Kooperative Bingen e.V. auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand am Winzerfest vertreten!
Kommt vorbei, trinkt ein, zwei Schöbbsche fürs Binger Open Air und feiert 11 Tage lang das Getränk unseres frohlockenden Bingens: de Woi!
Natürlich werden auch wieder einige Live Bands zu bestaunen sein.
Programm:
Fr. 31.08: Startschuss & Warmtrinken
Sa. 01.09.: tba & Feuerwerk
So. 02.09.: tba
Mo. 03.09.: tba
Di. 04.09.: Metal Abend
Mi. 05.09.: tba & Brückenfest
Do. 06.09.: Marianne & Michaels Schobbefest der Punkmusik
Fr. 07.09.: tba
Sa. 08.09.: A-Town Ragga Sound
So. 09.09.: Oskar Ohlson + Babel Fishh + WinterIsMyName
Mo. 10.09.: ♥ ♥ ♥ DIE BINGER HERZBUBEN ♥ ♥ ♥
weitere Infos und aktuellere Bekanntgebungen findet ihr HIER.
Am 3. August wurde ein Haus in der Oberen Austraße 7 in Mainz besetzt.
Wir wünschen den Besetzer(innen) viel Erfolg!
Aktuelle Infos findet ihr auf: sqtmz.phoenix.uberspace.de
Unsere liebe Mary hat aus jede Menge gesammeltem Videomaterial an Konzerten von 2003 -2012 ein Best Of zusammengeschnitten. Wir hoffen es gefällt euch und ihr erinnert euch an die ein oder andere Party! Rock on!
Der Plan ist aufgegangen und wir sind glücklich mit unserem ‘Four Elements Jam’ – Bingen hat mal wieder bewiesen, dass die Jams ihren ‘vibe’ treu bleiben und alles wieder eine sehr sehr runde Sache wurde. Danke.
Dickes Lob wie immer an alle Helfer, Künstler, Gäste die diesen Jam möglich gemacht haben! Speziell auch hier noch mal ein übergewichtiges Danke an Schränk, Jules, Simon und Bono für den guten Sound – Oli, Simon und Andrea für die Videos und Bilder die bald nach und nach erscheinen werden – Matze wie immer für das gute Catering – NoName für die mehr als leckeren Sandwiches – Gerüstbauer Acht fürs stellen des Gerüsts – Pixeljuice für die Einteilung der Wand und das Konzept dafür – natürlich auch alle Künstler die die Bühne oder den PVC betreten haben und Panik One und den Soul-Studios für das gute Artwork und den mehr als geilen Merchandise.
Es war uns wie immer ein Fest!
HIER ein paar Bilder der Wand von pproni.
Weitere Bilder gibt es HIER von Oliver Nies:
UND wäre das nicht schon genug… Es sind schon Videos entstanden: