Kniffliges beim Kneipenquiz

JUZ Neue Veranstaltung soll junge Leute locken / Finanziell gut aufgestellt / Umbau und Renovierungen geplant

BINGEN – Nicht erst seit gestern wird im JUZ Bingen die Parole ausgegeben, es müssen wieder mehr junge Menschen für den alltäglichen Betrieb begeistert werden. Denn manchmal kann die selbstverwaltete Jugendarbeit ernüchternd sein.

Zwar kommen immer mehr Gäste zu den zahlreichen Konzerten und Partys, Veranstaltungen sind regelmäßig gut besucht, doch die Hauptarbeit verteilt sich auf eine überschaubare Anzahl an Schultern. Gerade die Lücke zwischen Etablierten und Schulabgängern, die immer öfter Bingen früh verlassen, zu schließen, gestaltet sich schwierig. Der Thekenbetrieb unter der Woche war hier traditionell ein Feld, auf dem sich junge Menschen frei betätigen und ihre eigenen Konzepte erproben konnten. Das soll mit verschiedenen Thementheken, insbesondere einem Kneipenquiz, dessen Beliebtheit sich in einer Testphase bereits gezeigt hat, wieder gestärkt werden. So wurde es auf der Vollversammlung am 2. März beschlossen, auf der neben Sina Schneider und Shanna Reis Florian Gräff als drittes Vorstandsmitglied gewählt wurde. Ein wenig frischen Wind gibt es hier also schon mal. Beisitzer sind Thomas Pleines und Frank Jung.

„Prinzipiell geht es uns ziemlich gut“, berichtet der neue Vorstand. „Wir stehen finanziell solide da und können verschiedene Neubauten und Reparaturen in Angriff nehmen. Unter anderem soll ein Büro mit PC-Arbeitsplätzen eingerichtet und die sanitären Anlagen umgebaut werden, ein neuer Anstrich dürfte ebenfalls fällig sein.“ Zudem wolle man sich zum Zwecke der Ausbesserung des barrierefreien Zugangs mit der Stadt in Verbindung setzen. Damit wird fortgesetzt, was in vergangenen Jahren begonnen wurde, isolierte Bandproberäume wurden etwa bereits eingerichtet, der Siebdruck reaktiviert und in eigener Regie eine edle Buchenholztheke gebaut, die optisch einiges hermacht und sich dennoch resistent gegen verschüttete Getränke und ähnliche Unfälle zeigt. „Den Siebdruck haben wir ja im vergangenen Jahr mit unserer T-Shirt-Aktion für Flüchtlinge eingeweiht. Etwa 1000 Euro an Spenden kamen damals zusammen, den Betrag werden wir jetzt noch einmal ordentlich aufstocken“, erzählt Schneider.

Mit dem Kneipenquiz möchte man derweil den JUZlern eine Möglichkeit bieten, gemütlich miteinander die geistigen Kräfte zu messen, sei es mit scherzhaften, sei es mit etwas kniffligeren Fragen. Außerdem soll so eine weitere niederschwellige Möglichkeit entstehen, einfach mal reinzuschnuppern und ins Gespräch zu kommen.

PROGRAMM

Das Kneipenquiz startet am Montag, 4. April, um 20 Uhr und soll jeden ersten Montag im Monat stattfinden.

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Link zum Original-Beitrag: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bingen/bingen/kniffliges-beim-kneipenquiz_16765389.htm

 

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